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Spieldatum: Donnerstag, 26. Januar

Geschwisterliebe

Das kurze Leben von Fanny & Felix Mendelssohn.

Eine musikalische Lesung mit Stefan Gubser, Mona Petri und dem casalQuartett.

 

Geboren in eine Familie, die keine materiellen Sorgen kannte, aber den Hunger nach Kunst und Bildung über alles andere stellte: Gefördert und gefordert wuchs das erstaunlichste Geschwisterpaar der Musikgeschichte heran. Sie war vier Jahre älter und das erste Kind der Familie, bei dem eine musikalische Hochbegabung festgestellt wurde. Vielleicht war sie sogar die talentiertere, feurigere, entschlossenere der beiden gewesen. Ruhm und Ehre in der Welt aber durfte nur Felix sammeln, Fanny verblieben in einer zutiefst patriarchalischen Gesellschaft als wichtigste Aufgabe Ehe und Mutterschaft. Das innig gewebte Band persönlicher, fast symbiotischer Nähe blieb – wie auch die künstlerisch gegenseitige Inspiration – zeitlebens erhalten. Ein Sein ohne die Schwester, ohne den Bruder war undenkbar. Der Tod ereilte beide früh und unerwartet im gleichen Jahr 1847.

Gemeinsam mit dem casalQuartett zeichnen Mona Petri & Stefan Gubser Leben und Werk der beiden Musiker nach. Das lebendige Portrait einer Epoche und zwei der herausragendsten Vertreter der Romantik entsteht vor dem Hintergrund ihrer leidenschaftlichen Schöpfungen.

Konzept: Markus Fleck

Der Abend dauert zwei Stunden mit Pause.

Preise 69 / 59 / 49 inkl. Billettsteuer, exkl. Vorverkaufsgebühren.

Irène Straub im Musical "Der Ball"

Mona Petri  und Stefan Gubser

casalQuartett

Felix Mendelssohn als Kind

Stefan Gubser

Der Film-, Fernseh- und Theaterschauspieler sowie Co-Autor und Film & Theater Produzent zählt zu den bekannten Darstellern im deutschsprachigen Raum. Er hat in über 200 Kino- und Fernsehproduktionen mitgespielt. Breitere TV-Popularität erlangte er durch seine Rolle als Schweizer Kommissar in der internationalen Serienproduktion „Eurocops“. Mit anderen anspruchsvollen Rollen unterstrich Stefan Gubser, der mit renommierten Kollegen wie Bruno Ganz oder Claudia Cardinale zusammen spielte, die Bandbreite seiner Schauspielkunst. In den letzten Jahren hat er auch vermehrt in Produktionen mit klassischer Musik als Erzähler oder Sprecher mitgewirkt, unter anderem am Jehudi Menuhin Festival in Gstaad oder in der Tonhalle Zürich und spielt in der Oper „Entführung aus dem Serail“ den „Bassa Selim“ im Opernhaus Zürich (2020-2022). Von 2009-2019 ermittelte er als Kommissar Reto Flückiger im Schweizer „Tatort“, seine wohl bekannteste TV Rolle. 2019 gründete er mit Regula Grauwiller die Firma Wortspektakel mit der sie Theater, Szenische Lesungen und Kultur Events realisieren.

Mona Petri

Mona Petri, Tochter des Musikers und Komponisten Daniel Fueter und der Flötistin Anna-Katharina Graf sowie Enkelin der Schauspielerin Anne-Marie Blanc, in Zürich auf. Sie machte hier ihre Matura. Zunächst arbeitete sie als Übersetzerin, Kellnerin und Altenpflegerin. Schliesslich besuchte sie bis zu ihrem Abschluss 2001 die Hochschule für Musik und Theater Bern. Anschliessend bekam Mona Petri ein Engagement am Landestheater Tübingen, wechselte nach einem Jahr an das Badische Staatstheater Karlsruhe. Seit 2007 ist sie Schauspielerin und Dramaturgin bei der freien Schweizer Theatergruppe MARIE. Neben ihrer Theaterarbeit ist Mona Petri auch in Film- und Fernsehproduktionen zu sehen. Hier firmiert sie bisweilen unter dem alternativen Künstlernamen Mona Fueter. 2003 wurde sie mit dem Schweizer Filmpreis als beste Darstellerin für ihre Rolle in Feuer und Flamme und bei der Berlinale mit dem Shooting Star Award ausgezeichnet.

casalQuartett

Felix Froschhammer, Violine, Rachel Späth, Violine, Markus Fleck, Viola, Sebastian Braun, Violoncello

Seit seiner Gründung 1996 entwickelte sich das Zürcher casalQuartett in über 1.700 Konzerten in aller Welt zu einem der international renommiertesten Quartetten der Schweiz. Seine stilistische Vielfalt und vitale Bühnenpräsenz sind  aussergewöhnliche Merkmale.

Ausgebildet beim Carmina-Quartett in Zürich, dem Alban-Berg-Quartett in Köln und bei Walter Levin in Basel, kamen wichtige künstlerische Impulse durch die Zusammenarbeit mit Martha Argerich, Clemens Hagen, Patricia Kopatchinskaya, Sol Gabetta, Emma Kirkby, Benjamin Schmid, Maurice Steger, Christoph Prégardien, Fazil Say, Khatia Buniatishvili, Nuria Rial, Regula Mühlemann, Katja Riemann, Suzanne von Borsody und vielen anderen. Neben der Pflege des Kernrepertoires sind dem cQ die emotionale Nähe zum Publikum, die Einbindung künstlerischer Partner aus verschiedenen Bereichen und die konzeptionelle Ausgestaltung der Programme am wichtigsten.

Mitglieder des Ensembles setzen auch in eigenen Festivals und Konzertreihen in der Schweiz und Deutschland diese Vision von innovativem, lebendigem und emotionalem Konzertieren um. Das Streichquartett ist eine der wandlungsfähigsten Gattungen, dem sowohl stilistische Ausflüge in die Musik des 17. Jahrhunderts, die Welt des Tango Nuevo, des Jazz und neuester Kompositionen ebenso gelingen, wie die Erweiterung der klanglichen und inhaltlichen Dimension durch Gast-Musiker, Schauspieler und durch Tanz und Literatur. Von Stockhausens performativem Streichquartett mit 4 Helikoptern über Musikprojekte mit jungen Hörern, aber auch durch die häufige Moderation von traditionellen Konzerten entstehen Wesensmerkmale des cQ, das das Spannungsfeld zwischen Tradition und Innovation zur Triebfeder seines Wirkens macht.

Durch intensive Beschäftigung mit dem idealen historischen Instrumentarium des Tiroler Geigenbauers Jacobus Stainer und der faszinierenden – vielfach unbekannten – Musik des 18. Jahrhunderts, hat sich das cQ nicht nur eine internationale Fangemeinde erspielt, sondern auch einen einzigartigen Quartettklang und -stil entwickelt, der ein neues Licht auf die Blütezeit des Streichquartetts zwischen Scarlatti und Beethoven wirft.

Fanny und Felix Mendelssohn

Gastronomie im Le Théâtre

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