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Le Théâtre Kriens-Luzern

Grabenhofstrasse 1

CH- 6010 Kriens


Ticketline und Informationen

Telefon 041 348 05 05

Fax 041 340 88 80

Montag - Freitag

08.00 Uhr bis 11.45 Uhr

13.30 Uhr bis 18.00 Uhr


Samstag

08.00 Uhr bis 11.30 Uhr


Tages- & Abendkasse

Jeweils eine Stunde vor Vorstellungsbeginn

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„Neues“ Le Théâtre


Emmen wird Musicalstandort


Das heuer zehnjährige Le Théâtre Kriens-Luzern plant die Verlegung seiner Bühne. Nach einem sanften Umbau soll das Gersag in Emmenbrücke neuer Spielort des Musical- und Eventhauses werden. Der definitive Entscheid fällt nach dem Durchlauf des politischen Prozesses bis im November  2016. Geplanter Einzug ist der August 2017.


„Un coup de théâtre“ nennen Französischsprechende überraschende Ereignisse. Diese Bezeichnung trifft präzise auf diese Neuigkeit: Das privatwirtschaftliche Le Théâtre Kriens-Luzern hat mit der Gemeinde Emmen Gespräche aufgenommen mit dem Ziel, das Zentrum Gersag in Zukunft als „Le Théâtre“ zu betreiben. Als Hauptgrund für den geplanten Standortwechsel nennt Co-Theaterleiterin und Finanzchefin Sonja Greber die Kapazität des bisherigen Gebäudes in Kriens. „Mit 330 Plätzen müssen wir sehr viele Vorstellungen der Produktionen spielen um unser Zuschauerpotential auszuschöpfen, was hohe Fixkosten verursacht“. Neu werden 540 Gäste im Le Théâtre Platz finden. Zudem sind die logistischen Möglichkeiten im Bereich Restauration und Catering in Emmen viel besser.


Internationales Renommee

Auch die doppelt so grosse Gersag-Bühne hatte Einfluss auf den Entscheid: „Wir könnten neu Produktionen programmieren, die am alten Standort an den beengten Platzverhältnissen scheiterten“ sagt Co-Theaterleiter und künstlerischer Leiter Andréas Härry. Le Théâtre besitzt in der Musicalszene internationales Renommee, das auf erfolgreichen Produktionen wie „Flashdance“ oder „Daddy Cool“ gründet. „Wir könnten in Emmen die Bandbreite der Produktionen ausweiten“, versichert Andréas Härry. Dabei werden auch die bisher im Gersag stattfindenden Veranstaltungen nicht vergessen. „Wir werden mit allen Involvierten Vereinen Kontakt aufnehmen um auch in Zukunft dem lokalen Schaffen die Bühne zu erhalten“ versichern die neuen Betreiber.


Die Produktionsfirma von Le Théâtre, die Greber circomedia AG würde auch den gesamten Kongress-, Event- und Restaurationsbereich des Gersag übernehmen. Der Gemeindepräsident von Emmen, Rolf Born, ist begeistert von der Ansiedlung: „Emmen boomt, Emmen verändert sich: Le Théâtre trägt dazu bei, die positive Ausstrahlung der Gemeinde zu stärken und zeigt auch, dass wir bei Ansiedlungsanfragen schnell und lösungsorientiert agieren.“ Der Direktor Finanzen und Personelles, Gemeinderat Urs Dickerhof, freut sich auf diese Akquisition: „Die Räumlichkeiten des Gersag konnten in den letzten Jahren nur durch das finanzielle Engagement der Gemeinde überleben. Wir erwarten, dass die Gemeindekasse nachhaltig entlastet wird.“






























   Nach einer Renovation und kleinen Umbauten wird der bisherige Gersag-Saal musicalkompatibel.


2017 hebt sich der Vorhang

Das Zentrum Gersag wird im Hinblick auf den Einzug von Le Théâtre sanft renoviert. Die Architekten Monika und Martin Jauch-Stolz (Luzern) haben für das 40-jährige Gebäude Vorschläge für die Materialisation, die Fargebung sowie die Raumkonzepte entwickelt. Auch die Aussenfassade in Richtung Gemeindeverwaltung wird ein neues Gesicht bekommen. Nebst dem Einbau eines behindertengerechten Liftes und einer mobilen, ansteigenden Zuschauertribüne wird die gesamte Anlasstechnik auf einen hohen, für Musicals nötigen Level gebracht.  


Nach dem Abschluss der Vertragsverhandlungen soll das Projekt bis im Sommer durch die politischen Instanzen sanktioniert werden. Im Herbst 2017 sollte die erste Le Théâtre-Vorstellung über die Bühne gehen.




«Le Théâtre» übernimmt die Geschäftsführung des Gersag Kongresszentrums


Emmenbrücke, 12.07.2016  


Der Gemeinderat Emmen hat per 1. Juli 2016 die Geschäftsführung des Gersag Kongresszentrums der Greber circomedia AG, Betreiberin von „Le Théâtre“, übergeben. Diese wird nun Ansprechpartnerin für Kongress- und Saalbuchungen. Zudem übernimmt das Unternehmen die Betriebsführung des Restaurants Gersag. Der Vertrag ist bis Ende Juni 2017 befristet. Nach dem Umbau des Gersag Kongresszentrum wird mit «Le Théâtre» ein dauerhaft gültiger Vertrag geschlossen. Die Mitarbeiter des Gersag Kongresszentrum werden übernommen.


Mit dem Umzug von «Le Théâtre» nach Emmen ins Gersag hat sich der Gemeinderat auch mit der Vergabe der Geschäftsführung befasst. Nach der eingegangenen Kündigung des Geschäftsführers Rolf Kälin erfolgt nun die Übergabe an die Greber circomedia AG als logischer Schritt, um den Betrieb bis nach dem Gersag-Umbau sicherzustellen. Damit erhalten Vereine, Unternehmen und Gäste eine Ansprechpartnerin, die für Anfragen zur Verfügung steht und Buchungen im Jahr 2017 planen kann.


Die Bewirtschaftung von Räumen und Sälen sowie das angeschlossene Restaurant Gersag werden unter der Regie der Greber circomedia AG zusammengefasst. Zudem wird das Unternehmen ihre Feinabstimmungen zur Nutzungsmöglichkeit während des Theaterbetriebs im 2. Halbjahr bereits vornehmen können.


Neue Leitung des Restaurants ab 15. August

Die Greber circomedia AG übernimmt die Angestellten, sowie die Lernenden im Service und in der Küche. Die gastronomische Ausrichtung wird auf den Herbst 2016 verbreitert: Nebst veganen Gerichten des aktuellen Konzeptes werden in Zukunft auch Gerichte mit Fleisch und Fisch Einzug auf die Karte finden. „Das Restaurant Gersag wird in Zukunft ein gastronomischer Treffpunkt für alle Bevölkerungsschichten sein“, sagt Sonja Greber, Co-Geschäftsleiterin der Greber circomedia AG.


Ab 15. August wird Sandra Curiger als neue Geschäftsführerin dem Gersag-Restaurant-Team vorstehen. Bis dahin wird Sonja Greber den Betrieb interimistisch leiten. Sie kann dabei auf die Unterstützung des bisherigen Stv. Geschäftsführer Patrick Grünig zählen.


Umbauprojekt auf Kurs

Im Umbauprojekt Gersag laufen die Detailabklärungen auf Kurs. Ein Investitionskredit über Fr. 900'000.- wird in der Einwohnerratssitzung im November behandelt.


Le Théâtre kommt nach Emmen


Einstimmig


An der Sitzung vom 21. März 2017 hat der Emmer Einwohnerrat ohne Gegenstimmen und Enthaltungen der Ansiedlung von Le Théâtre in Emmen, im Gebäude Gersag, zugestimmt. Er sprach den Kredit von Fr. 1,2 Mio., das Darlehen von Fr. 2,8 Mio. an die Betreiberfirma und die Pachtzinsen gut.

Sämtliche im Einwohnerrat vertretenen Fraktionen hiessen das neue Kulturhaus am Schluss ihrer Erklärungen „herzlich willkommen“. Damit ist der Weg geebnet für den Umzug von Le Théâtre nach Emmen. Am 25. November wird das Haus offiziell eröffnet mit der Welturaufführung des Musicals „95 – Ninety-Five“.



Aus dem „Anzeiger Luzern“ vom 22. Februar 2017: Umzug von Le Théâtre ins Gersag.


Uraufführung am 25. November


Der Umzug nach Emmenbrücke des Musicalhauses Le Théâtre rückt einen Schritt näher: Die Betreiberfirma und der Emmer Gemeinderat einigten sich über die finanziellen Modalitäten.


„Eine grosse Chance für Emmen“ kündigte der Gemeinderat im Frühling 2016 an. Zwischen dieser Absichtserklärung und der jetzt dem Einwohnerrat vorgelegten Vereinbarung über die finanziellen Implikationen des Umzugs von Le Théâtre liegen viele Erkenntnisse und lange Verhandlungen. Die Erkenntnisse betreffen den Zustand des 40-jährigen Kongresszentrums Gersag, der in etlichen Bereichen „massgebliche Mängel“ (Sonja Greber, Le Théâtre Co-Leiterin) präsentiert. Durch die Übernahme der Geschäftsführung des Gersag durch die Betreiberfirma von Le Théâtre im Sommer 2016 wurden diese Problembereiche offensichtlich für alle Parteien. Lange Verhandlungen folgten, diverse Miet- und Sanierungsmodelle wurden evaluiert, jetzt liegt das Resultat vor.


Image- und Geldgewinn


Die Gemeinde Emmen investiert 1,2 Mio. Franken in sicherheitsrelevante und dringend notwendige Sanierungen im Gersag. Dazu gewährt sie Le Théâtre einen Kredit von 2,8 Mio. Franken zur Sanierung von Kernbereichen des Gebäudes, wie dem Theatersaal, dem Foyer und technischen Anlagen. Dieser Kredit wird vom Musicalhaus innert 15 Jahren zurückbezahlt, dazu kommt eine Miete für das Gebäude. Sämtliche Investitionen werden von der Gemeinde kontrolliert. Diese Lösung entlastet die Gemeinde Emmen massgeblich vom „Klumpen“ Gersag, der bis anhin mit jährlichem Defizit in der Buchhaltung stand. Zudem wird Le Théâtre Billett- und Firmensteuern der Gemeinde entrichten. Weitere Plus erwarten die Promotoren für das lokale Gewerbe durch die zu erwartenden Zuschauerströme sowie der generelle Imagegewinn durch die Präsenz des international bekannten Musicalhauses. Im März geht die Vorlage in den Einwohnerrat. Bei Zustimmung sieht der Fahrplan vor, dass innert zwei Jahren sämtliche Investitionen getätigt werden. Erste Anlässe im Hause finden aber bereits im Herbst 2017 statt, so am 25. November die Uraufführung des Musicals „Ninety-Five“.


Marcel Habegger